Ansatz & Methoden

Ich kombiniere in meiner Arbeit mehrere wissenschaftlich fundierte Disziplinen. Zusammen ergibt dies einen Behandlungsansatz, der davon ausgeht, dass problematisches Verhalten und belastende Denkmuster im Laufe des Lebens erlernt wurden und somit auch wieder verlernbar sind.

Die Verhaltenstherapie bietet strukturierte, lösungsorientierte Methoden im Hier und Jetzt. 

  1. Kognitive Methoden (Kognitive Umstrukturierung, Sokratischer Dialog)
  2. Behaviorale Methoden (Konfrontationstherapie, Operante Verfahren, Verhaltensaktivierung)
  3. Kompetenz- und Entspannungsverfahren (Soziales Kompetenztraining, Entspannungsverfahren)
  4. Moderne Erweiterungen (durch Schematherapie, DBT, ACT)

Die Dialektisch-Behaviorale Therapie ist eine wissenschaftlich gut erforschte Psychotherapieform. Sie wurde von Marsha M. Linehan zur Behandlung der Borderline-Persönlichkeitsstörung (BPS) und bei ausgeprägter emotionaler Instabilität entwickelt. Heute wird sie auch erfolgreich bei Essstörungen, Suchterkrankungen und posttraumatischen Belastungsstörungen (PTBS) eingesetzt. In der DBT lernen Betroffene konkrete Fertigkeiten (Skills), um emotionale Krisen und extreme Anspannungsphasen zu bewältigen.

Die Schematherapie ist eine wissenschaftlich anerkannte Form der Psychotherapie, die von Jeffrey E. Young entwickelt wurde. Sie gilt als eine Weiterentwicklung der klassischen Kognitiven Verhaltenstherapie (KVT) und verbindet diese mit Elementen aus der Tiefenpsychologie, der Gestalttherapie und der Bindungstheorie.

Das Hauptziel der Schematherapie ist es, tief sitzende, festgefahrene Lebensmuster (sogenannte "Schemata") zu erkennen zu verstehen und nachhaltig zu verändern, die durch unerfüllte emotionale Grundbedürfnisse in der Kindheit und Jugend entstanden sind.

Voraussetzungen für ambulante VT

  • Veränderungsmotivation (die Bereitschaft, das eigene Verhalten und Denken kritisch zu hinterfragen und Neues auszuprobieren),
  • aktive Mitarbeit (VT lebt von Hausaufgaben/Übungen),
  • Reflexionsfähigkeit (Fähigkeit, eigene Gedanken und Gefühle wahrzunehmen und sprachlich auszudrücken)

Kontraindikationen für ambulante VT

  • akute Psychosen oder schwere Manien
  • schwere neurodegenerative Erkrankungen (z. B. fortgeschrittene Demenz)
  • Sucht- und Abhängigkeitserkrankungen (Menschen mit Substanz- oder Verhaltenssucht).
    Eine körperliche Entgiftung ist Voraussetzung.